Personenbezogene Daten aus KI-Prompts entfernen – bevor sie den Server verlassen.

DatOnym erkennt Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, IBANs und weitere personenbezogene Daten in deinen Prompts und ersetzt sie durch neutrale Tokens. Du chattest mit dem LLM, fügst die Antwort zurück ein – DatOnym stellt die echten Daten wieder her. Reversibel, on-premise, DSGVO-konform.

Eingang

Schritt 1

Originaltext vor der Anonymisierung

Anonymisiert

Schritt 2

Tokenisierte Fassung für den LLM-Chat

Mapping

0 Tokens

Grüne Tokens ersetzen erkannte Daten

Keine Tokens

Erkennung

0 Treffer

Rohdaten vor der Anonymisierung

Keine Treffer

LLM-Antwort

Schritt 3

Antwort mit DatOnym-Tokens einfügen

Personalisiert

Schritt 4

Tokens durch echte Daten ersetzt

0
erkannte Entitäten
0 %
Anonymisierungsquote
0
geschützte Zeichen

Datenschutz: Klartext-Zuordnungen werden ausschließlich verschlüsselt (AES-256-GCM) und nur für kurze Zeit gespeichert, damit die Rück­übersetzung funktioniert. Danach werden sie automatisch gelöscht. Verantwortlich: Thomas Lauer.

Warum personenbezogene Daten in KI-Prompts anonymisieren?

Wer personenbezogene Daten in einen KI-Prompt schreibt, gibt sie an den Anbieter des Sprachmodells weiter – oft in Rechenzentren außerhalb der EU. Das ist eine Verarbeitung im Sinne der DSGVO und ohne Schutzmaßnahmen riskant. Die wichtigsten Gründe:

  • Datenminimierung (Art. 5 DSGVO): Es dürfen nur die Daten verarbeitet werden, die wirklich nötig sind. Für die meisten KI-Aufgaben ist der konkrete Name oder die IBAN irrelevant – ein Token genügt.
  • Fehlende Rechtsgrundlage (Art. 6/9): Für die Weitergabe an Dritte (KI-Anbieter) fehlt häufig eine Rechtsgrundlage; bei Gesundheits-, Religions- oder Gewerkschaftsdaten (Art. 9) gelten besonders strenge Anforderungen.
  • Drittstaatentransfer: Viele KI-Dienste betreiben Server in den USA. Ohne geeignete Garantien ist der Transfer personenbezogener Daten unzulässig.
  • Training & Logging: Prompts können vom Anbieter gespeichert, ausgewertet oder zum Training weiterer Modelle genutzt werden. Einmal übertragene Daten lassen sich praktisch nicht mehr zurückholen.
  • Privacy by Design (Art. 25): Datenschutz muss technisch von Anfang an mitgedacht werden – Anonymisierung vor dem Versand ist genau das.
  • Sicherheit der Verarbeitung (Art. 32): Pseudonymisierung ist eine ausdrücklich genannte Schutzmaßnahme gegen unbefugte Offenlegung.
  • Betroffenenrechte & Haftung: Verstöße können Auskunfts-, Lösch- und Schadensersatzansprüche sowie Bußgelder nach sich ziehen. Anonymisierte Prompts senken dieses Risiko drastisch.

Quellen u. a.: DSGVO (Verordnung (EU) 2016/679), Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz (DSK) zu KI und Datenschutz.